Die Albanische Kultur

Architektur

Das kommunistische Regime in Albanien kümmerte sich nicht immer um die besonderen architektonischen Aspekte der vielen Städte des Landes. Genügend charakteristische Gebäude wie Kirchen, Moscheen oder Stadtvillen überstanden diese Zeit nicht. Berat und Gjirokaster sind zwei der am besten erhaltenen Städte, die die besondere Architektur Albaniens repräsentieren. Diese beiden Städte unterliegen dem Schutz der UNESCO.

 
Traditionelle Kleidung

Die albanischen Volkstrachten unterscheiden sich von Region zu Region. Die Fustanella (Faltenrock für Männer) ist wohl das berühmteste und meist verbreitete Kleidungsstück für Männer. Er ähnelt dem Rock, den die Griechen tragen.
Im Norden passt sich die die Kleidung klimabedingt an kälteres Wetter an und fällt viel dicker aus. Die Frauen des Nordens tragen ein sehr spezielles Kleid mit Glockenrock, der bis zu 15 kg wiegen kann, den Xhubleta. Dieses Kleidungsstück wird bis heute von Generation zu Generation weitergereicht. Der Qeleshe ist eine Kopfbedeckung für den Mann und wird im ganzen Land getragen. Es handelt sich um eine weiße Filzkappe für Männer mit runder oder gedrückter Spitze und wird auch in Kosovo benutzt.
Für Albaner sind Volkstrachten nicht nur Kostüme, die man ab und zu trägt, sondern auch eine Frage des Stolzes.
Die Volkslieder sind Teil der albanischen Folklore. Die Lieder des Nordens werden meistens Helden gewidmet und werden von einem charakteristischen albanischen Instrument begleitet, der Lahuta, einer einsaitigen Fidel.
Im Süden gibt es die Polifoni, eine Musikform, die von der UNESCO zum Schutz der kulturellen Vielfalt aufegnommen wurde. Sie ähnelt den Liedern von Korsika und Sardinien.