Albania

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Ostern in Albanien

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  Wir sind bekannt als ein Land der religiösen Harmonie und als solches feiern und ehren wir jeden heiligen Tag im Kalender, sei es ein christlicher, muslimischer, orthodoxer oder bektaschischer Feiertag.  Vor ein paar Tagen, am 22. März, begrüßten die Albaner den ersten Tag des Frühlings, auch bekannt als Nowruz, dass auch das persische Neujahr markiert. Interessanterweise kommt dieses Fest eine Woche nach dem heidnischen Sommerfest am 14. März. Wir lieben Feiertage, nicht wahr?!
Mehr zu diesem Thema, am 4. April werden wir uns daran erfreuen, Eier in verschiedenen Farben zu färben, zu dekorieren und sie zu jagen, um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern. Katholische Albaner werden an den Gottesdiensten in der St. Paul Kathedrale in Tirana und in allen anderen katholischen Kirchen im ganzen Land teilnehmen. Der Katholizismus ist die zweitgrößte Religion in Albanien und die Osterfeierlichkeiten konzentrieren sich vor allem in Städten wie Tirane, Shkoder, Lezhe, Mirdite und Durres.  
Während das Christentum den gregorianischen Kalender verwendet, hat die Orthodoxie den julianischen Kalender angenommen. Daher wird Ostern an einem anderen Datum als das katholische Ostern gefeiert und als dritte Hauptreligion in Albanien ist auch das orthodoxe Ostern ein Feiertag. Dieses Jahr wird Pashket (von dem Wort Pasque, was Pessach bedeutet) am 2. Mai gefeiert, einen Monat später als das katholische Osterfest. In Tirana finden die Gottesdienste in der orthodoxen Kathedrale statt, im Süden und Südosten des Landes in der Kathedrale von Korca und in den Kirchen von Gjirokastra und Berat. 
Dennoch folgen die Feierlichkeiten größtenteils den gleichen Ritualen. Rot bemalte Eier sind ein Symbol des Tages, ebenso wie bunte und verzierte Eier. Sie zu knacken oder auf die Jagd zu gehen ist der interessante Teil der Feier, zusammen mit Lammfleisch, Osterhasen, Brot, Geschenken und Familientreffen. Schließlich ist Ostern ein Fest der Auferstehung und des neuen Lebens und sein wichtigster Zweck ist es, die Menschen zusammenzubringen. 

Frohe Ostern !

 

© Ecotour Albania

Albanien, aus der Sicht des Adlers

Die Albanischen Alpen sind reich an Wiesen und Wäldern, aber nur schwer zugänglich. Ein idealer Lebensraum für Steinadler. Aus ihrer Perspektive nähert sich die Kamera der Region.
Video : Wild Albania, in the land of eagles - Wildes Albanien, Im Land der Adler

Das Symboltier des ganzen Landes ist noch etwas zerzaust. Die zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, die von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt werden. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt. Ein idealer Lebensraum für die Steinadler.

Am Anfang ist ihre Welt sehr klein: ein Horst auf einer Kiefer thronend, einen guten Meter breit und lang. Mehr als 70 Tage verbringen die Jungen dort, warten auf Futter, trotzen dem Wind und messen ihre Kräfte. Bis die Schwingen stark genug sind für einen ersten Flug über die Gipfel.

Außergewöhnliche Artenvielfalt

Krauskopfpelikane

Krauskopfpelikane sind die seltensten Pelikane der Welt.

Berge machen in Albanien gut die Hälfte der Landesfläche aus. Unzählige Flüsse durchziehen sie in ostwestlicher Richtung. Alle münden in die Adria und geben der 362 Kilometer langen Küste ein unverwechselbares Gesicht. Das Land zwischen Meer und Bergen offenbart auch eine außergewöhnliche Artenvielfalt.

Auf der Schlickinsel in der Karavasta-Lagune herrscht im Frühsommer großer Trubel. Die Kolonie der Krauskopfpelikane hat viel Zuwachs bekommen. Während die Kleinsten sich fürs Futter noch dem elterlichen Schnabelsack entgegenstrecken, brechen die Älteren längst selbst zum Fischfang auf. Am Abend sind alle zurück auf dem kleinen Eiland, sicher vor den Schakalen, die bei Dämmerung ihre Verstecke im Unterholz verlassen.

Wildes Albanien

Amphitheater in der Ausgrabungsstätte Butrint im Süden Albaniens

Jahrtausendelang trafen in Albanien die Kulturen und Religionen der wechselnden europäischen Mächte aufeinander. Illyrer, Griechen, Römer und Osmanen hinterließen ihre Spuren. Kulturdenkmäler ziehen nicht nur Menschen in ihren Bann. Fledermäuse flattern in der Kirche der Heiligen Maria zwischen Jesus am Kreuz und gut erhaltenen Fresken umher. Sumpfschildkröten setzen sich im Amphitheater von Butrint eindrucksvoll in Szene.

Aufnahmen aus der Adlerperspektive

Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich die Autorin Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqipëria" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann. Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte. Immer wieder kehrt sie zum Horst des Steinadlers zurück und beobachtet, wie ein kleiner weißer Federball zum kräftigen König der Lüfte heranwächst.

Ein Film von Cornelia Volk und Alexander Sommer

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Sehen Sie das Video: 

Fichier Wild Albania, in the land of eagles - Wildes Albanien, Im Land der Adler